Hier findet ihr Dinge die ich mir von der Seele schreibe, Sachen die ich loswerden möchte, Dinge die ich mitteilen will, Dinge die ich für richtig halte, die aber nicht richtig sein müssen, Dinge die vielleicht auch niemand interessieren...
Feedback ausdrücklich erwünscht!!!
Vielen da draußen ist es wahrscheinlich längst klar, genauso wie mir, das sich in unserer Welt ganz dringend etwas ändern muss. Einer allein kann da wenig tun aber gemeinsam sind wir stark. Die Ostdeutschen haben das eindrücklich bewiesen. Ich möchte zumindest die Gelegenheit nutzen die sich mir mit dem Internet bietet meine Ansichten und Meinungen weiter zu geben in der Hoffnung das es den Prozess der Veränderung anregt oder verstärkt.
Ich war höchstens zehn Jahre alt als mir bewusst wurde das die Menschheit ihren Lebensraum zerstört. Ich habe mich schon damals gefragt wie lange das noch gut geht. Praktisch täglich setzten wir uns in solche Blechkisten die ganz furchtbar stanken um von A nach B zu kommen. Leider hast sich daran bis heute nichts geändert, obwohl es technisch möglich wäre. Ich habe mich immer gefragt wo diese ganzen Abgase hin gehen und konnte mir nie vorstellen das das ohne Folgen bleibt. Das Waldsterben hat mir bald Recht gegeben.
Nun was macht der „kluge“ Mensch... er baut ein Katalysator ein und filtert damit die Schadstoffe raus, die dem Wald geschadet haben und das Experiment ging weiter. Ich konnte mir nicht vorstellen das das gut geht.
Zwischendurch hatten wir noch Tschnernobyl, das Ozonloch und die Gefahr durch einen nuklearen Krieg atomisiert zu werden aber das nur nebenbei. Mittlerweile haben wir das alles (scheinbar) hinter uns gelassen aber, wie es den meisten von euch wahrscheinlich bewusst ist, sind unsere Probleme nicht kleiner geworden. Mittlerweile in aller Munde, die Klimaerwärmung. Klingt eigentlich ganz nett für eine Katastrophe, die uns allen und vor allem unseren Nachkommen blüht. Genau darin steckt wohl auch die Problematik - es droht vor allem unseren Nachkommen! Für mich allerdings stellt sich der Fall folgendermaßen dar:
Ich habe für eine begrenzte Zeit einen Lebensraum geschenkt bekommen. Einen wunderbaren Lebensraum... zumindest war er das mal... aber das ist wieder eine andere Geschichte. Jedenfalls ermöglicht mir dieser Lebensraum mein Leben und ich bin somit in seiner Schuld. Ich kann diese Schuld nicht zurück zahlen. Wie auch... im besten Falle kann ich diesen Lebensraum so erhalten wie er ist. Das bin ich ihm und auch den vielen anderen Lebewesen die da sind und noch da sein werden schuldig. Unser Planet ist und darf keine Ressource sein und darf somit nicht verbraucht werden. Ich jedenfalls will ihm das nicht antun. Irgendwann ist sonst Ende und möchtet ihr dann hier sein und das erleben?
Leider ist es aber genauso, das wir unseren Planeten wie eine Ressource verbrauchen. Leider ist man in unserer Zeit sogar dazu gezwungen durch falsche Entscheidungen, die unsere Vorfahren getroffen haben. Im Prinzip haben die Probleme angefangen als der Mensch nach Norden zog und noch dazu sesshaft wurde. Häuser baute, Ackerbau und Tierhaltung anfing usw. Ich weiß das klingt jetzt übertrieben aber im Grunde ist es genau so. Ich behaupte auch nicht das wir nach Afrika zurück müssen aber es ist doch eine Tatsache das genau durch diese Sesshaftigkeit in unserem Lebensraum, in dem wir leider nicht mehr ohne Hilfsmittel überleben könnten, die ganzen Probleme zustande gekommen sind. Wir haben uns diesen Lebensraum ausgesucht und so gestaltet wie er heute ist. Der Mensch hatte die Wahl.
Auf jeden Fall ist es in meinen Augen eine Tatsache das der Mensch einiges falsch gemacht hat, sonst wäre unsere Erde in deutlich besserem Zustand. Schließlich ist es doch keinem anderen Tier gelungen unseren Planeten derart negativ zu verändern um nicht zu sagen an den Abgrund zu treiben. Ich frage mich manchmal ob Tiere nicht intelligenter sind wie wir. Vielleicht hätten Schimpansen die gleichen Fähigkeiten wie wir. Vielleicht haben sie auch schon drüber nachgedacht das ein Fortbewegungsmittel nicht schlecht wäre aber sie haben es dann einfach gelassen, weil sie weitsichtiger sind wie wir. Jedenfalls ist es schon bewiesen das Schimpansen ein weitaus besseres Kurzzeitgedächtnis haben als Menschen.
Siehe hier:http://www.youtube.com/watch?v=zJAH4ZJBiN8&feature=related
und hier:http://www.youtube.com/watch?v=nTgeLEWr614
Aber nun zum Thema Fortbewegungsmittel. Das erste Fortbewegungsmittel war das Pferd. In meinen Augen war es auch das Beste. Es lief mit hundert Prozent regenerativen Energien. Man konnte es fast überall nachtanken und parken. Es war pflegeleicht und recht haltbar. Es kam mit fast jedem Untergrund zurecht und war somit unabhängig von Strassen. Es hat etwa eine Reichweite wie ein modernes Elektroauto, noch dazu ist es sehr geländegängig und auch als Arbeitsgerät einsetzbar. Als Zugabe produzierte es sogar noch Dünger. Eigentlich die Eier legende Wollmilchsau. Es war alles gut so wie es war. Der größte Nachteil zum heutigen Auto war im Prinzip nur das es weder Dach noch Heizung bot. Aber wären wir in Afrika geblieben... gut lassen wir das. Nein aber im Ernst. Davon abgesehen hat das Auto, wenn man ehrlich ist fast nur Nachteile.
Wir haben es noch (das Pferd), es steht noch im Stall... aber heute ist das Pferd ein Hobby oder Sportgerät. Der Mensch hält sich für klug, weil er Autos gebaut hat... wie klug muss dagegen die Natur sein wenn sie doch fähig war ein Pferd zu entwerfen? ... aber das nur wieder so nebenbei.
Irgendwann begann der Mensch Kutschen zu fahren und später wurde diese mit Motor zur Motorkutsche. Das Ganze wurde bald mit Blech verkleidet... irgendwann kam ABS, ESP und was weiß ich. Die Motoren wurden immer größer, die Kisten auch, blablablaa!!! Aber im Prinzip sind es immer noch Motorkutschen. Wir haben uns was dieses sogenannte „Fortbewegungsmittel“ angeht kaum vom Fleck bewegt. Im Prinzip ist unser Auto in meinen Augen eher eine Verbrennungsmaschine als ein Fortbewegungsmittel.
Wikipedia,
siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Wirkungsgrad
bescheinigt unseren PKW Motoren einen Wirkungsgrad kleiner 30 Prozent. D.h. wenn ein Auto, angenommen es ist ein Sparsames, 6 Liter verbraucht werden nicht mal 2 Liter für die Fortbewegung verwendet. Der Rest verpufft! Übrigens ist dieser Wirkungsgrad noch schlechter wenn die Klimaanlage an ist usw. Aber woran viele nicht denken ist das von den 30 Pozent tatsächlich wirkender Energie auch noch der größte Teil für die Bewegung von dem Auto und nicht der darin sitzenden Person verwendet wird. Es ist also von sehr großer Bedeutung das unsere Fahrzeuge so leicht und so aerodynamisch wie möglich gestaltet sind, wenn wir unsere Energie sinnvoll einsetzen wollen. Davon sind wir leider Lichtjahre entfernt. Unser ganzes Denken ist auf dem Niveau Kutsche mit Blech und Motor stehen geblieben. Wir müssen endlich drüber nachdenken was es wirklich unbedingt braucht um effektiv von A nach B zu kommen und das müssen wir so ähnlich in allen anderen Bereichen unseres Lebens tun. Wenn uns dass gelingt ist es vielleicht möglich unseren Planeten zumindest auf dem Level zu erhalten auf dem er momentan ist.
Im Prinzip müssen wir nur das was wir heute über Physik wissen anwenden.
Folgender Link verdeutlicht die Wirkung von Roll- Luftwiderstand, Gewicht usw. am Beispiel des Fahrrads.
http://www.rennradtraining.de/kreuzotter/deutsch/speed.htm
Oder ich schlage euch folgendes Experiment vor: Nehmt ein altes Auto, baut Pedale rein, und versucht mal das Ding zu bewegen. Es reicht das Experiment in Gedanken zu vollziehen. Schnell wird klar wie uneffektiv das Gerät Auto ist und wie effektiv ein Fahrrad. Und selbst das gewöhnliche Fahrrad hat das Potenzial bei entsprechender Konstruktion den benötigten Energieaufwand nochmal zu halbieren und dabei die Geschwindigkeit sogar zu verdoppeln wenn man es entsprechend konstruiert. Das zeigt das Berechnungstool was ihr findet wenn ihr dem Link oben folgt. Vergleicht dazu einfach das Mountainbike mit dem White Hawk. Einem Radfahrer wie mir gehen da schnell die Augen auf und einem Autokonstrukteur müsste eigentlich auch (endlich) ein Licht auf gehen.
Übrigens der Stundenweltrekord (stehender Start) mit einem vollverkleideten Liegerrad: 90,60 km gefahren von Sam Whittingham auf Varna Tempest von George Georgiev am 19. Juli 2009
Nachzulesen hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Liegerad
Also ich möchte das nochmals verdeutlichen. Da hat ein Radfahrer, der natürlich entsprechend trainiert war, in einer Stunde 90,6 Kilometer zurück gelegt. NEIN - das ist kein Scherz, das ist definitiv möglich. Selbst für einem untrainierten Fahrer sind 50 Kilometer in der Stunde drin. Für diese Rekordleistunggerade wären mit dem White Hawk gerade mal 500 Watt nötig wie das Berechnungstool auf oben genannter Seite zeigt. Wenn ich mich nicht verrechnet habe benötigt ein durchschnittliches Auto für die selbe Strecke sage und schreibe...
rund 50000 W
Nun wenn man wie ich schon sehr lange Rad fährt und man sich mit der Physik beschäftigt hat, das Ganze etwas wirken lässt... und letztendlich restlos verstanden hat, dann weiß man was falsch läuft, was möglich ist und was getan werden muss.
Ich bin der Meinung wir brauchen (endlich) ein Fortbewegungsmittel was technisch zwischen Fahrrad und Auto angesiedelt ist. Ein Fortbewegungsmittel was endlich unser heutiges Wissen der Physik in der Weise berücksichtigt , wie es die heutige Zeit ermöglicht und auch erfordert. Der gute alte Messerschmidt Kabinenroller könnte hierzu ein Vorbild sein. Drei Räder, aerodynamische Verkleidung, mit Elektroantrieb, eventuell mit Brennstoffzelle. Neigetechnik wäre toll, aber absoluter Vorrang hat das Gewicht, Rollwiderstand und die Aerodynamik! Ich hoffe und wünsche mir das ich noch erleben darf, das Fahrzeuge mit derartiger Bauweise unsere Straßen kreuzen und ich mir so was leisten kann. Ich bin mir sicher das so was noch nicht einmal teuer sein muss, das es machbar ist und noch dazu ein echter Spaßmacher sein könnte.
Schaut euch mal den Carver One an...
hier: http://www.carver-one.de/
Das ging in die richtige Richtung, leider wurde die Produktion eingestellt. Den Carver One abgespeckt in Richtung eines Aeroriders siehe unten
hier: http://www.aerorider.com/index.html
Weitere interessante Links zu alternativen Fahrzeugen:
http://www.treffpunktzukunft.com/
Der Aptera basiert in meinen Augen auf dem besten, oder anders ausgedrückt auf dem effektivsten Konzept. Die meisten Konzepte gehen mir einfach nicht weit genug. Die Aerodynamik wird leider oft völlig außer Acht gelassen. Bei den Elektroautos der großen Autobauer, die nun auf den Markt kommen, hat man auch nur den Antrieb ausgetauscht. Ja gut, nicht schlecht im Prinzip mit Strom zu fahren, wenn es 100% Ökostrom ist. Aber es bleibt eine uneffiziente Kiste. Eben eine Motorkutsche. Wie müssen mehr tun um in den Genuss zu kommen uns mühelos von A nach B zu bewegen ohne unseren wunderbaren Planeten zu zerstören.
Hier noch eine gute Doku zum Thema Elektroauto und warum wir es noch immer nicht haben. Die beste Doku zum Thema die ich bis jetzt gesehen habe.
Die leise Revolution - Zukunft Elektroauto
Teil1: www.youtube.com/watch?v=-8-VSi7uYKo
Teil2: www.youtube.com/watch?v=rE0619B-N2g
Teil3: www.youtube.com/watch?v=Dtvjj-7A_SQ&NR=1
Das muß man einfach gesehen haben!!! Mir hats danach endgültig den Stecker gezogen...
Es ist möglich, wir müssen es nur wollen! Wir sind das Volk!
Ja das ist so in etwa das was ich mitteilen wollte. Falls ihr bis hierher gelesen habt würde ich mich über Gedankenaustausch, Meinungen und selbst über Beschimpfungen freuen!